Zahnärztliche Privatpraxis Prof. Hahn Zahnärztliches Versorgungszentrum

Prävention und Prophylaxe

Zahnärztliche Gesundheitsförderung bei Prof. Hahn

Sein ganz besonders Interesse an der zahnärztlichen Prävention und Prophylaxe sowohl im Zuge der Patientenversorgung, der Lehre wie der Wissenschaft unterstreicht Prof. Hahn (Lehrstuhlinhaber für zahnärztliche Prävention an der DPU Universität Krems) durch einen eigene, sehr bekannte Zahnpflegeserie: ApaCare, die weit über die Grenzen Deutschlands hinaus hohen Bekanntheitsgrad erlangt hat.

Unsere Zahn- und Mundgesundheit ist keineswegs selbstverständlich oder stabil sondern muss im Sinne einer Balance lebenslänglich und alltäglich immer aufs Neue aktiv angestrebt werden.

Eines der wichtigsten Ziele von Professor Hahn ist daher eine gesundheits- fördernde und präventiv-orientierte Zahnheilkunde anzubieten. Abteilungsübergreifend werden gesundheitsfördernde Maßnahmen durch intensive Aufklärungsarbeit an die Patienten vermittelt und bedarfsorientierte Präventionskonzepte angeboten. Beides zusammen soll helfen die individuelle Zahn- und Mundgesundheit unserer Patienten bis ins hohe Lebensalter aufrecht zu erhalten.

Mehr als 80 % der 12 Jährigen Schulkinder sind heute kariesfrei.

Diese Entwicklung beruht auf der intensiven Aufklärungsarbeit über mögliche Erkrankungsursachen oder schädliche Lebensumstände bzw. -gewohnheiten. So bildet zum Beispiel die umfassende Ernährungsberatung die Grundlage der Vermeidung kariöser Erkrankungen oder die Aufklärung über krankheitsfördernde Gewohnheiten wie Rauchen oder Alkoholabusus eine Möglichkeit dem Auftreten von Zahnfleischentzündungen oder Mundhöhlenkarzinomen entgegenzuwirken.

Unterstützt wird dies durch maßgeschneiderte Prophylaxekonzepte für unsere Patienten auf allen möglichen Ebenen wie der Vermeidung einer Erst-Erkrankung, einer etwaigen Krankheitsfrüherkennung, dem Vorbeugen eines Krankheitsrückfalls oder der Vermeidung überflüssiger Therapiemaßnahmen.

Basis all dieser Präventionskonzepte und der Primärprävention ist die tägliche Zahnpflege.

Wir leiten unsere Patienten an mit welchen konkreten Hilfsmitteln und Produkten welcher Altersgruppe am besten die Zähne gereinigt und gepflegt werden sollen. Natürlich mit intensiver Demonstration und praktischen Übungen. Sorgfältig erhobene Indizes (Messtechniken) helfen Stellen im Mund zu erkennen, die eine höhere Gefährdung für Erkrankungen aufweisen und sind die Basis für eine stetige optimale Anpassung der Mundhygiene im Laufe eines Lebens.

Alle Präventionskonzepte an den Tübinger Zentren von Professor Hahn sind risikobasiert und fußen auf der individuellen Ermittlung von Krankheitsrisiken jedes Patienten.

Zunächst machen wir uns in einem persönlichen Beratungsgespräch ein Bild vom medizinischen Allgemeinzustand unserer Patienten und über deren alltägliche Medikationen (sogenannte Anamnese). Viele allgemeinmedizinische Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes mellitus, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises aber auch Infektionserkrankungen können im Zusammenhang mit Zahn- und Munderkrankungen stehen und sind mit deren primäre Ursachen. Auch treten nicht selten Karies- oder Mundschleimhauterkrankungen als Nebenwirkung von Arzneimitteln wie z. B. blutdrucksenkende Medikamente, Antidepressiva oder Hormonpräparaten auf. Nach einer umfassenden Analyse dieses Anamnese Gespräches prüfen wir welche Maßnahmen konkret erforderlich sind, ob vielleicht vor der Behandlung Schutzmaßnahmen wie z. B. die Gabe eines Antibiotikums erfolgen müssen oder gar die Behandlung im Team mehrerer Ärzte und Spezialisten erfolgen soll. So stellen wir auch sicher, dass mit unseren Behandlungsmassnahmen keine unerwünschten Nebenwirkungen oder Begleiterscheinungen eintreten.

Weitere Aspekte der Planung eines individuellen Prophylaxeprogramms sind die Familiengeschichte betreffend etwaiger Häufungen von Erkrankungen und die Bewertung von Lebensgewohnheiten.

Anschließend erfolgt eine umfassende zahnärztliche Untersuchung des gesamten Kauorganes und des Mundes, nicht selten in Ergänzung von Röntgen-Untersuchungen.

Ziel ist den Zahn- und Mundstatus mit epidemiologischen Durchschnittsdaten von Menschen gleichen Alters und Geschlechtes zu vergleichen und individuelle Erkrankungen oder Hinweise darauf möglichst in frühem Stadium zu erkennen. Damit erheben wir bei Prof. Hahn für jeden Patienten ein individuelles Risikoprofil.

Auf dessen Basis können dann einerseits konkrete Empfehlungen für eine etwaige Zahnsanierung, eine Behandlung des Zahnhalteapparates und des Zahnfleisches bzw. der Mundschleimhaut und andererseits auch für individuelle Präventionsmassnahmen und Prophylaxeabstände für unserer so- genannten Recall ausgesprochen werden. Gerne fassen wir dies in einem persönlichen schriftlichen Behandlungsplan für unsere Patienten zusammen und stehen natürlich für weiterführende Erklärungen jederzeit zur Verfügung.

Betreuung von Risiko-Patienten

Heutzutage sind besonders Kinder, Patienten mit Allgemeinerkrankungen, Schwangere und vor allem Patienten höheren Lebensaltes kariesgefährdet. Während bei allen anderen Gruppen zur Vermeidung von Karies die häusliche Zahnpflege und nicht selten eine jährliche zahnärztliche Kontrolluntersuchung inklusive professioneller Zahnreinigung ausreichen, müssen die Risikogruppen engmaschig, nicht selten vierteljährlich (bis 6 Wochen) zahnärztlich ggf. durch moderne Speichelanalysen erweitert untersucht und behandelt werden. Grundlage dieser Risiko-Behandlung sind z. B. weiterführende Prophylaxemaßnahmen, wie z. B. Lacktherapien, Versiegelungen, Fluoridapplikationen u.v.m.

Bei Erwachsenen liegt der Focus auf der Früherkennung, Vermeidung und Behandlung von Erkrankungen des Zahnhalteapparates, die unbehandelt zum Zahnverlust führen können. Mittels moderner Diagnostik können auch für diese Krankheitsbilder Risikofaktoren identifiziert und maßgeschneiderte Präventionskonzepte in individuell bedarfsorientierten Recallabständen entwickelt werden. Oftmals genügt eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung während in manchen Fällen darüberhinausgehend Zahnfleischtaschen wiederkehrend behandelt werden müssen. Vor dieser sogenannten unterstützende Parodontitis Therapie braucht man sich als Betroffener nicht zu fürchten, denn unsere modernen minimal-invasiven Maßnahmen sind sehr schonend und schmerzarm. Durch gezielten Eingriff in die Heilungsprozesse können sogar die natürlichen Regenerationsprozesse zusätzlich begünstigt werden, was zumeist auch ästhetisch sehr hochwertige Ergebnisse möglich macht.